Kulturring & Kunstkreis Rhauderfehn e.V.


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Projekte

Traditionell fertigen Mitglieder seit 1984 den Kunstkalender mit 12 Originalarbeiten an.

Wichtige Voraussetzung für eine regionale und überregionale Vernetzung künstlerischer und kultureller Aktivitäten ist das Aufgreifen und Umsetzen von Aktionen im gesellschaftlichen Umfeld. Beispiele hierfür sind die Landesgartenschau 2014 in Papenburg, der Ostfriesische Kirchentag in Rhauderfehn 2016 und das Lutherjahr 2017.

In den Sommermonaten Juni, Juli und August findet die Ausstellung: "Kunst för elk un een" statt.

Regelmäßige Kunst- und Kulturfahrten bieten eine Erweiterung der eigenen künstlerischen Erfahrungen.

„Freiheit!“ –Kirche und Kunst

Im Rahmen des Lutherjahres, zu dem in der Kirchengemeinde West-Rhauderfehn  zum Thema „Freiheit“
als Schwerpunkt gearbeitet wird, gibt es 2017 eine kooperative Zusammenarbeit der Kirchengemeinde
und des Kulturringes und Kunstkreises Rhauderfehn in der Hoffnungskirche.

Von Januar bis Oktober präsentiert die Kirchengemeinde im Gottesdienst am Ende jeden Monats ein neues Gemälde wechselnder Maler und Malerinnen zum Thema „Freiheit“. Jeder Künstler interpretiert den Wert der Freiheit, seine Erinnerungen und Gefühle, seine spirituellen Ansichten und Weltanschauungen künstlerisch auf seine eigene Art. Innerhalb dieses Gottesdienstes stehen das Werk und die Intention des Malers im Mittelpunkt. Anschließend wird das Gemälde für einen Monat in der Kirche zu sehen sein. Ende August zeigt der Kulturring und Kunstkreis eine Collage: 12  Vereinsmitglieder arbeiten kleine Einzelwerke zum Liedtext „Die Gedanken sind frei“ und fügen anschließend  die Unikate zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.
Alle Bilder, die im Laufe des Jahres in der Kirche zu sehen sind, werden  im Oktober 2017 noch einmal in der „Ausstellung zum Lutherjahr“  in der Galerie Müllerhaus (1. Südwieke 209, 26817 Rhauderfehn) gezeigt.
Außerdem ist geplant im Miteinander von Künstlern und Gemeindemitgliedern eine gemeinsame Arbeit entstehen zu lassen, die dann ebenfalls innerhalb eines  Gottesdienstes thematisiert wird. 


In mijn schilderij benadruk ik dat de mens vrij moet zijn in wat hij/zij denkt en doet en niet opgesloten moet zijn en met oogkleppen op luistert naar wat de ander zegt en opdraagt wat hij/zij moet doen. Gooi het venster open, wees vrij en denk zelf na. Loop niet achter een vlag of een ander z'n mening aan en verplicht anderen niet om hetzelfde te denken als jij.
Hans van Herwijnen

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Gemeinschaftsbild des Kulturringes und Kunstkreises zum Thema des Liedes „Die Gedanken sind frei“ 2017
12 Bilder 30x30, Acryl auf Keilrahmen, als Collage auf Holzplatte


12 Kunstkreisteilnehmer haben sich intensiv mit dem Liedtext „die Gedanken sind frei“ auseinander gesetzt und ihren eigenen Anknüpfpunkt innerhalb der 5 Strophen (oder 6 – je nach Fassung) gesucht. Das Thema „die Gedanken sind frei“ ist der gleichzeitigen Idee einiger Teilnehmer zu verdanken. Eigentlich stand von Anfang an kein anderes Thema zur Diskussion. Für uns ist dieses Lied der Inbegriff der Freiheit: ein Lied, das in Zeiten politischer Unterdrückung und Verfolgung Halt und Kraft gab und die individuelle Unabhängigkeit bezeugte, das alle kennen und alle Kinder in der Schule lernen. Ein uraltes Widerstands-, Unabhängigheits- und Freiheitslied. Heute noch genauso interessant und wichtig wie früher.
Die Intentionen, die Absichten, der künstlerischen Arbeiten sind so unterschiedlich, wie die Teilnehmer selbst. Die Titel und Beweggründe können nachgelesen werden, sie liegen als Infomaterial beim Bild.
Damit die Collage in sich eine ruhige, kontemplative Stimmung ausstrahlt, haben wir uns auf eine Farbsequenz geeinigt, in der die Malereien frei gestaltet werden konnten. Die Farbsequenz des Warmbereiches – von gelb über rot bis braun- erschien uns am vorteilhaftesten, da die Mischfarben auf jeden Fall besser harmonieren als im Kaltbereich (eher Grün- und Blautöne). Das war ein ganz praktischer Ansatz unserer Arbeit. Die Zusammenstellung der fertigen Werke erforderte noch einmal umfassende Überlegungen, um eine in sich stimmige Collage zu gestalten.

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei: Die Gedanken sind frei!

Ich denke was ich will und was mich beglücket,
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!

Text von Hoffman von Fallersleben

"Für mich ist Religionsfreiheit ... auch, sich keiner Religion zugehörig zu fühlen,
aber dennoch das Wirken des Menschen Jesus anzuerkennen."
Anja Andabaka



Frei sein ist ein langandauernder Prozess, und deshalb müssen wir für Frieden und
Freiheit streiten, ja – sogar kämpfen.

Manche mögen sich beim Betrachten dieses Bildes fragen, was hat das mit Berlin zu tun? Berlin ist für mich ein Symbol der Freiheit, und Freiheit war auch für Luther ein zentraler Begriff. Er hat zu seiner Zeit sicherlich etwas anderes darunter verstanden, als wir heute im 21. Jahrhundert. Aber dennoch hat Luthers Reformation, seine Auffassung von Freiheit, Entwicklungen angestoßen oder zumindest günstige Rahmenbedingungen schaffen können, die zur Entfaltung von Toleranz und Freiheit beitragen. Immer, wenn meine Frau und ich in Berlin sind und unsere Zeit es zulässt, besuchen wir die Gedächtniskirche. Wir beide lieben es, den Großstadtlärm für einen kurzen Moment hinter uns zu lassen und die Ruhe in dieser Kirche zu genießen, sobald wir die Kirchentür hinter uns geschlossen haben. Diese Kirche hat für uns etwas ganz Besonderes, dieses blaue Licht der hohen Fenster, die, so hat man das Gefühl, fast in den Himmel reichen, die Ruhe, das Gefühl der Geborgenheit, Freiheit und Unabhängigkeit, die der Innenraum durch dieses intensive, blaue Licht ausstrahlt, fasziniert uns bei jedem Besuch. All` diese Aspekte haben mich, mal wieder nach einem Berlin-Besuch, inspiriert und dazu veranlasst, dieses Gemälde zu schaffen. Ich habe versucht, das faszinierende, blaue Licht der Kirchenfenster, die Ruhe und den Frieden, die der Kircheninnenraum ausstrahlt, zu vermitteln und in diesem „Berlin“ zum Ausdruck zu bringen.
Hartmut Dierks



Intention zum Werk „Osterbetrachtung“
Ich wollte eine Art Adventskalender für das Osterfest
schaffen:
8 Tage vor Kar-Freitag geht es los: Von der Wurzel des
mächtigen Baumstammes (..oder ist es eine menschliche
Figur mit geöffneten Armen ?) beginnend bekomme ich
täglich in Bild und Text erzählt, was ursprünglich vor gut
2000 Jahren in Jerusalem geschah.
Unendlich viele kleine rote Früchte, die bei genauem
Hinsehen Figuren sind, wachsen an den ebenso zahlreichen
Ästen, die vom Stamm und seinem Geschehen ausgehen....
und sie erreichen die Freiheit des Himmels.
Dass ein Christenleben allein in der vertrauensvollen
Verbundenheit mit Christus und seiner Ostertat wurzelt -
und nicht in einem (bedrückenden) Verdienenmüssen
durch Regelbefolgen und Werketun - hat Martin Luther u.
a. vor 500 Jahren in seinem Schriftstudium wiederentdeckt
und als FREIHEIT der Christen bezeichnet....und diese
Freiheit möchte ich mit dem Bild vom Baum beschreiben.
Eva Schaa

Freiheit durch Erlösung - Pietà

Klaus Christians



"Die vier Soli"


Die „vier Soli“ sind vier Schlagworte: Solus Christus, sola gratia, sola fide, sola scriptura. Das ist Latein, was zur Zeit Martin Luthers die Weltsprache und Sprache der Bildung war, und bedeutet auf Deutsch: Allein Christus, allein die  Gnade, allein der Glaube,  allein die Schrift. Kurz und prägnant sagen sie, welche vier Dinge absolut grundlegend für den christlichen Glauben sind. Dabei grenzt sich jedes Schlagwort von anderen Ansichten ab, die zu Luthers Zeiten Gültigkeit hatten.

Allein Christus: Der Hirte,in diesen Sinne der Oberhirte(Jesus Christus )führt und beschützt seine Gemeinde(die Schafe).
Gnade: Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand“ und gehen deshalb letztlich nicht unter.Die Arche
Allein die Schrift: Der Ausdruck „Bibel“ stammt vom griechischen Neutrum („Papyrus-Rolle“) „Heilige Schrift
Die Tauben der Bibel verkörpern die Versöhnung zwischen Mensch und Gott nach der Sintflut - Noah lässt eine Taube fliegen auf der Suche nach Land, sie kehrt mit einem Ölzweig im Schnabel zurück.
Allein der Glaube: Die Christen glauben, dass die Kreuzigung an einem Kreuz stattfand; demnach symbolisiert das Kreuz die Verbindung bzw. den 'Bund' zwischen dem Irdischen (waagerechte Achse des Kreuzes) und dem Himmlischen oder Göttlichen (senkrechte Achse des Kreuzes). Das Kreuz symbolisiert somit zum einen den Opfertod Jesu Christi, zum anderen die Verbundenheit des Menschen mit der Erde und den Mitmenschen (waagerechte Achse des Kreuzes) sowie mit dem Göttlichen (senkrechte Achse des Kreuzes).
Zu sehen sind Martin Luther, theologischer Urheber der Reformation, und Philipp Melanchthon, ein deutscher Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor und neulateinischer Dichter. Er war als Reformator neben Martin Luther eine treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation und wurde auch „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) genannt.


Bounty
Die Meuterei auf der Bounty als Sinnbild
des Freiheitswillens
der meisten Menschen gegen den Befehl
und die Unterdrückung durch die Obrigkeit.
Das Kunstkreismitglied Harm Diestel vor seinem Gemälde "Bounty"

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Großes Kunstprojekt der Mitglieder des Kulturringes und Kunstkreises mit dem Thema "Hoffnung haben wir" anlässlich des Ostfriesischen Kirchentages in Rhauderfehn vom 10. bis zum 12. Juni 2016.


Großes Kunstprojekt der Mitglieder
des Kulturringes und Kunstkreises
mit dem Thema "Hoffnung haben wir"
anlässlich des Ostfriesischen Kirchentages
in Rhauderfehn vom 10. bis zum 12. Juni 2016.

Eröffnung der Ausstellung
am 29. Mai 2016 um 10.00 Uhr
im Rahmen
des Gottesdienstes in der Hoffnungskirche.

Dauer der Ausstellung bis zum 31. Oktober 2016.
Täglich geöffnet von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

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....... noch erkennt man sie kaum:
die 74 künstlerischen Arbeiten, die hier aufgereiht sind.
Sie sind in den letzten Wochen und Monaten von 37 aktiven Mitgliedern
des Kulturringes und Kunstkreises Rhauderfehn
unter Anleitung von Editha Janson und Hartmut Dierks entstanden.

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Gefördert wird das Kunstprojekt durch die "Hans-Lilje-Stiftung" Hannover
www.lilje-stiftung.de

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Paul Krüper-Wallenstein und Hartmut Laack haben die Skulptur " Frya" fertiggestellt, und
sie hat am Ortseingang von Rhauderfehn am Untenende ihren Platz gefunden.

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Deutsch-niederländisches Kunst- und Kulturtreffen im Kunstzentrum Coldam am 12. und 13. Juli 2014

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Gestalten der "Kunst-Spundwände" für die Landesgartenschau 2014 in Papenburg.

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Bildhauerworkshop

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Radierung


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