Kulturring & Kunstkreis Rhauderfehn e.V.


Direkt zum Seiteninhalt

Neues

Mit mehr als 70 Gemälden und Grafiken russischer Künstler*innen
wird am 6. August 2017 um 11.15 Uhr
die große Ausstellung "Liebe zur Kunst 2017" mit dem Titel
"Brücken verbinden - Wünsche sind Wirklichkeit" im Rathaus Rhauderfehn eröffnet.
Dauer der Ausstellung
vom 6. August bis zum 27. August 2017. Geöffnet ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses und an den Sonntagnachmittagen von 15.00 bis 17.00 Uhr.

.

Achtung!

Änderung des Veranstaltungsortes:


Das Konzert findet am Freitag,
dem 11. August 2017 um 20.00 Uhr
im Müllerhaus Hahnentange
in 26817 Rhauderfehn, 1. Südwieke 209 statt

.

Die Sommergalerie "Kunst för elk un een"
bietet nicht nur Schönes zum Schauen und Staunen, sondern auch eine Art Kunstboutique, in der kleine Werke zu kleinen Preisen direkt erworben und mitgenommen werden können. Jeden Monat wechselt die Gruppe der Aussteller. Für die Arbeiten, die dort gezeigt werden, ist kein Thema vorgegeben - alle Genres und Techniken quer durch die Kunstlandschaft werden gezeigt.
Aussteller:
im Juni: Karl-Heinz Brinkmann, Renate Gatner, Hedi Glock, Editha Janson, Tosja Schaeffer, Ernst-Otto Sommerer
im Juli: Uwe Gatner, Rita Hallbauer, Siegfried Kaiser, Ingalil Lang, Elena Root, Marianne Volk
im August: Margot Austermann, Dietmar Bojar, Uwe Gatner, Greetje de Lange-de Boer, Else Möbius, Ernst-Otto Sommerer

Juni

Juli

August







Mehr Informationen finden Sie unter: www.brinkmann-laing.jimdo.com

.


Das Klavierkonzert mit Professor Justus Frantzden und den Highlights aus seinen Programmen mit Musikstücken von Mozart, Chopin, Beethoven und Brahms findet am
7. Oktober 2017 um 19.30 Uhr in der ev. luth. Kirche in Backemoor statt.

Vorverkaufsstellen: Fehnbuch in Rhauderfehn am Untenende, multi Nord und multi Süd in Leer




„Freiheit!“ –Kirche und Kunst

Im Rahmen des Lutherjahres, zu dem in der Kirchengemeinde West-Rhauderfehn  zum Thema „Freiheit“
als Schwerpunkt gearbeitet wird, gibt es 2017 eine kooperative Zusammenarbeit der Kirchengemeinde
und des Kulturringes und Kunstkreises Rhauderfehn in der Hoffnungskirche.

Von Januar bis Oktober präsentiert die Kirchengemeinde im Gottesdienst am Ende jeden Monats ein neues Gemälde wechselnder Maler und Malerinnen zum Thema „Freiheit“. Jeder Künstler interpretiert den Wert der Freiheit, seine Erinnerungen und Gefühle, seine spirituellen Ansichten und Weltanschauungen künstlerisch auf seine eigene Art. Innerhalb dieses Gottesdienstes stehen das Werk und die Intention des Malers im Mittelpunkt. Anschließend wird das Gemälde für einen Monat in der Kirche zu sehen sein. Ende Juli zeigt der Kulturring und Kunstkreis eine Collage: 16  Vereinsmitglieder arbeiten kleine Einzelwerke zum Liedtext „Die Gedanken sind frei“ und fügen anschließend  die Unikate zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.
Alle Bilder, die im Laufe des Jahres in der Kirche zu sehen sind, werden  im Oktober 2017 noch einmal in der „Ausstellung zum Lutherjahr“  in der Galerie Müllerhaus (1. Südwieke 209, 26817 Rhauderfehn) gezeigt.
Außerdem ist geplant im Miteinander von Künstlern und Gemeindemitgliedern eine gemeinsame Arbeit entstehen zu lassen, die dann ebenfalls innerhalb eines  Gottesdienstes thematisiert wird. 


In mijn schilderij benadruk ik dat de mens vrij moet zijn in wat hij/zij denkt en doet en niet opgesloten moet zijn en met oogkleppen op luistert naar wat de ander zegt en opdraagt wat hij/zij moet doen. Gooi het venster open, wees vrij en denk zelf na. Loop niet achter een vlag of een ander z'n mening aan en verplicht anderen niet om hetzelfde te denken als jij.
Hans van Herwijnen

"Für mich ist Religionsfreiheit ... auch, sich keiner Religion zugehörig zu fühlen,
aber dennoch das Wirken des Menschen Jesus anzuerkennen."
Anja Andabaka



Frei sein ist ein langandauernder Prozess, und deshalb müssen wir für Frieden und
Freiheit streiten, ja – sogar kämpfen.

Manche mögen sich beim Betrachten dieses Bildes fragen, was hat das mit Berlin zu tun?
Berlin ist für mich ein Symbol der Freiheit, und Freiheit war auch für Luther ein zentraler Begriff.
Er hat zu seiner Zeit sicherlich etwas anderes darunter verstanden, als wir heute im 21. Jahrhundert.
Aber dennoch hat Luthers Reformation, seine Auffassung von Freiheit, Entwicklungen angestoßen oder zumindest günstige
Rahmenbedingungen schaffen können, die zur Entfaltung von Toleranz und Freiheit beitragen.
Immer, wenn meine Frau und ich in Berlin sind und unsere Zeit es zulässt, besuchen wir die Gedächtniskirche.
Wir beide lieben es, den Großstadtlärm für einen kurzen Moment hinter uns zu lassen und die Ruhe in dieser Kirche zu genießen, sobald wir die Kirchentür hinter uns geschlossen haben.
Diese Kirche hat für uns etwas ganz Besonderes, dieses blaue Licht der hohen Fenster, die, so hat man das Gefühl, fast in den
Himmel reichen, die Ruhe, das Gefühl der Geborgenheit, Freiheit und Unabhängigkeit, die der Innenraum durch dieses intensive, blaue Licht ausstrahlt, fasziniert uns bei jedem Besuch.
All` diese Aspekte haben mich, mal wieder nach einem Berlin-Besuch, inspiriert und dazu veranlasst, dieses Gemälde zu schaffen.
Ich habe versucht, das faszinierende, blaue Licht der Kirchenfenster, die Ruhe und den Frieden, die der Kircheninnenraum ausstrahlt, zu vermitteln und in diesem „Berlin“ zum Ausdruck zu bringen.
Hartmut Dierks


Intention zum Werk „Osterbetrachtung“
Ich wollte eine Art Adventskalender für das Osterfest
schaffen:
8 Tage vor Kar-Freitag geht es los: Von der Wurzel des
mächtigen Baumstammes (..oder ist es eine menschliche
Figur mit geöffneten Armen ?) beginnend bekomme ich
täglich in Bild und Text erzählt, was ursprünglich vor gut
2000 Jahren in Jerusalem geschah.
Unendlich viele kleine rote Früchte, die bei genauem
Hinsehen Figuren sind, wachsen an den ebenso zahlreichen
Ästen, die vom Stamm und seinem Geschehen ausgehen....
und sie erreichen die Freiheit des Himmels.
Dass ein Christenleben allein in der vertrauensvollen
Verbundenheit mit Christus und seiner Ostertat wurzelt -
und nicht in einem (bedrückenden) Verdienenmüssen
durch Regelbefolgen und Werketun - hat Martin Luther u.
a. vor 500 Jahren in seinem Schriftstudium wiederentdeckt
und als FREIHEIT der Christen bezeichnet....und diese
Freiheit möchte ich mit dem Bild vom Baum beschreiben.
Eva Schaa

Freiheit durch Erlösung - Pietà

Klaus Christians



"Die vier Soli"


Die „vier Soli“ sind vier Schlagworte: Solus Christus, sola gratia, sola fide, sola scriptura. Das ist Latein, was zur Zeit Martin Luthers die Weltsprache und Sprache der Bildung war, und bedeutet auf Deutsch: Allein Christus, allein die  Gnade, allein der Glaube,  allein die Schrift. Kurz und prägnant sagen sie, welche vier Dinge absolut grundlegend für den christlichen Glauben sind. Dabei grenzt sich jedes Schlagwort von anderen Ansichten ab, die zu Luthers Zeiten Gültigkeit hatten.

Allein Christus: Der Hirte,in diesen Sinne der Oberhirte(Jesus Christus )führt und beschützt seine Gemeinde(die Schafe).
Gnade: Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand“ und gehen deshalb letztlich nicht unter.Die Arche
Allein die Schrift: Der Ausdruck „Bibel“ stammt vom griechischen Neutrum („Papyrus-Rolle“) „Heilige Schrift
Die Tauben der Bibel verkörpern die Versöhnung zwischen Mensch und Gott nach der Sintflut - Noah lässt eine Taube fliegen auf der Suche nach Land, sie kehrt mit einem Ölzweig im Schnabel zurück.
Allein der Glaube: Die Christen glauben, dass die Kreuzigung an einem Kreuz stattfand; demnach symbolisiert das Kreuz die Verbindung bzw. den 'Bund' zwischen dem Irdischen (waagerechte Achse des Kreuzes) und dem Himmlischen oder Göttlichen (senkrechte Achse des Kreuzes). Das Kreuz symbolisiert somit zum einen den Opfertod Jesu Christi, zum anderen die Verbundenheit des Menschen mit der Erde und den Mitmenschen (waagerechte Achse des Kreuzes) sowie mit dem Göttlichen (senkrechte Achse des Kreuzes).
Zu sehen sind Martin Luther, theologischer Urheber der Reformation, und Philipp Melanchthon, ein deutscher Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor und neulateinischer Dichter. Er war als Reformator neben Martin Luther eine treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation und wurde auch „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) genannt.


Bounty
Die Meuterei auf der Bounty als Sinnbild
des Freiheitswillens
der meisten Menschen gegen den Befehl
und die Unterdrückung durch die Obrigkeit.

Das Kunstkreismitglied Harm Diestel vor seinem Gemälde "Bounty"

.

2017


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü